Sitten, Gebräuche und Feiertage aus Jarlow

Sitten und Gebräuche:
Soziale Interaktion
das Fenstern
Sitte 3
Sitte 4


Neben den Ahnentagen zu ehren der verschiendenen Ahnen, werden auch andere Feiertage in Jarlow gefeiert

25.5. Der Tag des blinden Passagiers
31.10. Fiesta de los Muerto - Das Fest der Toten
die vergessene Nacht- la noche perdido




Soziale Interaktion:

- Begrüßung: Enge Freunde und Verwandte werden Umarmt, geherzt und wechselseitig zweimal mit einem Wangenkuss versehen.
Wenn man jemanden begrüßt der weniger Eng befreundet oder Verwandt und somit weniger Vertrauenswürdig ist dann ist folgende Begrüßung üblich:
Man geht freundlich lächelnd auf einander zu. Man kann dabei schon eine Grußformel äussern. Die Arme sind zu beiden Seiten vom Körper abgespreizt mit den Handflächen in Richtung der anderen Person. Ist man Nah genug reicht man die rechte Hand und nachdem die andere Hand eingeschlagen hat, umfasst man mt der Linken die Hand des anderen. Dann kann man die Hände schütteln oder so Halten bis die Begrüßung abgeschlossen ist.

Auch wenn die Bedeutung des ganzen kaum noch jemandem bekannt ist so ist die Begrüßung dennoch üblich als Vertrauensbeweis. Der Grund für diese Begrüßungsform ist das man erst Zeigt das sich in den Händen keine Waffe befindet und sie werden umschlungen damit man zeigt das man nicht vor hat mit der anderen Hand zu zustechen.

- Verabschiedung: Aus der selben Zeit stammt auch der Klapps auf die Schulter als Verabschiedung. Dieser Klapps soll heissen "Pass auf dich auf!" und symbolisiert das einen jeder Zeit ein Dolchstich treffen kann wenn man nicht auf der Hut ist. Mit anderen Worten: "Ich, bei dem du sicher sein konntest, verlasse dich jetzt, also sei wieder auf der Hut. Zur Erinnerung nimm dies, um dich zu erinnern wie schnell es einen erwischt!"

das Fenstern


- das Fenstern: Ist eine sowohl verbreitete als auch verpöhnte Sitte die Ihren Ursprung in Jarlow hat. Als Fenstern bezeichnet man das Einsteigen in die Schlafgemächer der Senoritas und die Verführung selbiger gegen den Willen ihrer Eltern oder deren Ehemänner.
siehe auch Sportart oder Kunsthandwerk? - das Fenstern




Der Tag des blinden Passagiers

Handtuchtag Am 25.Mai jeden Jahres feiert man in Jarlow den Tag des blinden Passagiers.
An diesem Tag sieht man viele Bürger Jarlows mit einem Handtuch auf den Schultern herumlaufen.

Diese Tradiotion stammt aus der Zeit als proffessionel Reisende blinde Passagiere noch einen Fetzen Segeltuch dabei hatten, um sich an Bord eines Schiffes vor den Augen der Mannschaft zu verstecken.
So konnten sie ungesehen vor einem Segel stehen oder sich zwischen Kisten verstecken. Auch diente das Segeltuch/Handtuch als Waffe um Schläge oder Hiebe abzulenken, als Kopfkissen oder Decke, als Seilrutsche, als Verbandzeug oder Fahne, als Kleidung oder eben als Handtuch. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig.






Fiesta de los Muertos - Das Fest der Toten

Fiesta de los Muertos
Die Fiesta de los Muertos (auch Día de los Muertos, „Tag der Toten“) ist einer der wichtigsten jarlow'schen Feiertage, an dem in Jarlow traditionell der Verstorbenen gedacht wird. Die Vorbereitungszeit für die Feierlichkeiten beginnt Mitte Oktober, gefeiert wird in den Tagen vom 31. Oktober bis zum 2. November.








die vergessene Nacht - la noche perdido


Die "vergessene Nacht" ist nicht wirklich ein Feiertag sondern eher sowas wie eine Tradition bzw Kulturgut der Hauptstadt. Sie findet also immer dann statt wenn sie jemand bucht oder veranstaltet. Hierbei darf sich jeder dem Gelage anschließen der will.
In Jarlow-Stadt sucht man sich wenn man das Bedürfnis verspürt, einen Einheimischen der sich in dem zwielichtigen Milleu auskennt und bittet diese Person dafür zu sorgen das man eine Nacht vergisst.

Es ist ein geplantes durch die Stadt ziehen und berauschen.
Traditionell zieht man von Taverne zu Taverne und von Bordell zu Bordell mit dem Ziel nirgendwo etwas zu bezahlen.
Also säuft man bis man rausgeworfen wird, oder auf das Konto einer fremden Person und versucht zu entkommen ehe man erwischt wird. Da nicht alle Etablissements einen erwischen oder später ausfindig machen, kommt man am Ende günstiger dabei weg als würde man überall zahlen.

Wichtig ist das man sich auf dem Weg hin, bei allen Gossenbewohnern beliebt macht. Also wird im Vorfeld jeder Bettler und jedes Strassenkind großzügig mit Spenden bedacht, damit sie später auf dem Rückweg, wenn man nicht mehr Herr seiner Sinne ist, gut auf einen achten und Schaden von einem fernhalten.

Ausserhalb von Ciudad und auf Reisen im Ausland, nehmen sich einige zum Nacht vergessen, ein goldenes Ticket zur Hand, an dem wie bei einer Leiche, die Wohn- oder Abgabeadresse steht, für den Fall das man in einer Seitengasse gefunden wird.
Und ebenfalls steht auf dieser Karte, wieviel man schon getrunken hat.

Eine traditionelle Antwort auf die Frage wer denn den ganzen Suff zahlt, ist ein gebrüllt und gelalltes "Isch zahl' hier nix, isch hab 'n goldenes Ticket!" oder ein "Auf Spartakus!"


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